Im Randers Regenwald haben die Brauen-Glattstirnkaimane mehrmals Junge bekommen. Jedesmal hat das Weibchen ihre Eier in einem Erdhaufen vergraben, den sie zusammengeschoben hat. Da die Erde in der Anlage nicht die richtige Temperatur hat um die Eier auszubrüten, sind die Tierpfleger gezwungen, sie vorsichtig auszubuddeln und in eine Brutmaschine zu legen. Es ist sehr wichtig, dass man Reptilieneier nicht dreht, wenn sie einmal gelegt sind. Dadurch könnte der Nachwuchs sonst sterben. Das ist genau das Gegenteil von Vögeln die ihre Eier mehrmals täglich wenden.
Brillenschlangen sind sehr giftig, ihr Biss kann tödlich sein. Darüber hinaus sind sie auch sehr schnell, sodass die Tierpfleger gewisse Sicherheitsmaßnahmen einhalten müssen, wenn sie die Anlage reinigen oder die Schlange füttern. Daher stehen der Brillenschlange zwei Räume zur Verfügung, deren Zugang die Tierpfleger versperren können. Auf diese Weise können sie ohne Gefahr auf der Seite arbeiten, in der sich die Schlange nicht befindet.
Buschmeister sind sehr gefährliche Giftschlangen. Das Hantieren solcher Giftschlangen erfordert eine besondere Ausbildung für unsere Tierpfleger, denn eine falsche Bewegung kann zu einem Unglück führen. Der lateinische Name des Buschmeisters - Lachesis muta - bedeutet schweigendes Schicksal. Schweigend, weil Buschmeister wenn sie sich bedroht fühlen als Warnung mit dem Schwanz vibrieren wie Klapperschlangen. Allerdings macht ihr Schwanz dabei keine Geräusche, wenn sie nicht gerade auf raschelnden Blättern liegt. Und Schicksal da diese Schlange über das Schicksal eines Wesens verfügen kann da ihr Biss tödlich ist.
Buschschliefern leben frei in der Afrikakuppel des Randers Regenwaldes. Sie sind sehr scheu, gewöhnen sich aber immer mehr an Menschen. Nun kann man sie manchmal bei ihren Futterschalen mit Obst und Gemüse neben den Lungenfischen sehen. Wenn Menschen nah herankommen bleiben sie oft ganz erstarrt stehen, in der Hoffnung so nicht entdeckt zu werden. Die Buschschliefern halten sich sowohl in der Kuppel als auch in der Afrikagrotte auf.
Wenn Ceylon Macropoden sich vermehren, bauen sie ein Schaumnest. Es ist das Männchen, welches dieses Nest baut, indem es im sogenannten Labyrinthorgan im Kopf Spucke und Luft miteinander vermischt. Dieser Schaumballen schwimmt an der Oberfläche und dient als Nest. Nachdem die Eier vom Männchen befruchtet wurden transportiert er sie hinauf ins Schaumnest. Hier werden die Eier feucht gehalten und sind in Sicherheit vor anderen Fischen. Im Randers Regenwald vermehren sich die Ceylon Macropoden oft und wenn man Glück hat, kann man ein Schaumnest auf der Wasseroberfläche ihres Aquariums in der Asienkuppel entdecken.