Im Randers Regenwald leben die asiatischen Zwergotter zusammen mit den Gibbons in einer Anlage. Die Gibbons befinden sich immer oben in den Bäumen und kommen nur sehr selten herunter. Daher haben die Zwergotter den Boden meistens für sich. Wenn einer der Gibbons zu nah an den Boden kommt, wird er von den Ottern wieder hochgescheucht. Und wenn umgekehrt die Otter am Zaun über die unsichtbare Grenze hinüberklettern, melden sich die Gibbons zu Wort.
Der Baumozelot lebt bei uns im Randers Regenwald in der Südamerikakuppel. Dort ist er nicht so leicht zu entdecken, da sein gefleckter Pelz eine gute Tarnung ist. Man wundert sich vielleicht warum Flecken eine so gute Tarnung sein können, aber im Regenwald, wo die Sonne durch ein geflecht aus Zweigen und Blättern scheint, gibt es viele Licht- und Schattenflecken in die sich der Baumozelot perfekt einpasst.
Im Randers Regenwald lebt der Blauducker frei in der Afrikakuppel. Hier kann man ihn oft im Gebüsch oder auf den Wegen beobachten. Der Blauducker lebt von Pflanzen und frisst sowohl das ihm servierte Futter, als auch herabgefallene Blätter der Bäume in der Kuppel. Nach dem Fressen versteckt er sich in den Büschen und legt sich hin um wiederzukäuen. Wenn man sich seinen Hals ganz genau anschaut, kann man beobachten, wie das Futter den Hals hinauf zurück in den Mund gelangt, um dort ein zweites Mal gekaut zu werden.
Buschschliefern leben frei in der Afrikakuppel des Randers Regenwaldes. Sie sind sehr scheu, gewöhnen sich aber immer mehr an Menschen. Nun kann man sie manchmal bei ihren Futterschalen mit Obst und Gemüse neben den Lungenfischen sehen. Wenn Menschen nah herankommen bleiben sie oft ganz erstarrt stehen, in der Hoffnung so nicht entdeckt zu werden. Die Buschschliefern halten sich sowohl in der Kuppel als auch in der Afrikagrotte auf.
Cubaanse Hutia sind bekannt dafür, sehr scheu zu sein und versteckt zu leben. Das haben auch die Cubaanse Hutia im Randers Regenwald gezeigt. Im Jahr 2005 wurden sie in der Südamerikakuppel freigelassen und haben sich seit dem nur selten gezeigt. Sie sind hauptsächlich nachtaktiv, wenn keine Menschen in der Nähe sind. Wenn man Glück hat bekommt man sie bei einer abendlichen Führung oder an einem "geöffneten Abend" zu Gesicht.