Nachdem eine Schabe geschlüpft ist, häutet sie sich etwa 13 Mal, bevor sie erwachsen ist. Insekten haben ein Außenskelett, welches ein harter Panzer ist. Daher sind sie gezwungen ihre Haut zu wechseln wenn sie wachsen. Das äußere Skelett schützt die Schabe vor Feinden, daher ist sie sehr verletzlich, wenn sie ihre Haut abgestreift hat. Die neue Haut ist erst ganz weich und härtet mit der Zeit aus. In dieser Zeit verstecken sich Schaben, um kein leichter Snack für die Affen zu werden.
Ein geschlechtsreifes Weibchen legt innerhalb weniger Monate über 300 Eier in Kokons. Daher vermehren Schaben sich sehr schnell und können ein Problem werden. Im Randers Regenwald wird der Bestand durch den Einsatz einer parasitischen Wespe reguliert. Diese Wespen legen ihre Eier in Kokons von Schaben, sodass die Larven von den Schabeneiern leben können.
Nutzwert:
Schaben sind die Müllmänner des Waldes. Sie fressen nahezu alles und helfen herabgefallene Früchte, Blätter und tote Tiere abzubauen. Diese Lebensweise ist sehr wichtig in Wäldern, aber sie kommen auch in Häuser um ihrem Müllmännerdasein nachzugehen. Wir Menschen hinterlassen immer Reste auf dem Boden oder im Mülleimer welche die Schaben gut gebrauchen können. In vielen warmen Ländern können sie in Häusern ein richtiges Problem werden und es ist nicht leicht sie los zu werden.