Asbjørn Eilersen, Teamleiter der Tierabteilung: ”Die vielen freilebenden Tiere machen den Alltag unvorhersehbar”.
Im Randers Regenwald haben wir ein ganz besonderes Konzept mit vielen freilebenden Tieren. Über die Hälfte aller Tiere leben frei in den Kuppeln. Der viele Platz und die naturgetreue Umgebung gibt den Tieren die Möglichkeit, sich voll zu entfalten. Sie können sich frei in den Kuppeln bewegen und selbst bestimmen, wo sie sein möchten. Um die Tiere beobachten zu können, gilt es also die Augen und Ohren aufzuhalten. Vor einem unaufmerksamen Gast können sich die Tiere leicht verstecken. Es zahlt sich daher aus, geduldig zu sein und etwas Zeit mitzubringen.
Friedliche Koexistenz
Asbjørn Eilersen ist Teamleiter der Tierabteilung. Seine Meinung zu all den freilebenden Tieren: ”Die freilebenden Tiere müssen friedlich zusammenleben können. Es funktioniert nicht wenn sie einander auffressen oder sich ständig raufen. Und natürlich dürfen sie auch für unsere Gäste nicht gefährlich sein. Deswegen halten wir z. B. die Krokodile in abgetrennten Gehägen”.
Das Futter des Nachbarn ist interessanter
Sonnenralle und Grüner Leguan
Die freilebenden Tiere nutzen den Platz in den Kuppeln sehr unterschiedlich. Einige der Tiere leben nur auf der Erde, wie das Goldaguti, die Meerschweinchen oder Kröten. Andere leben hauptsächlich in den Bäumen, wie Affen, Faultiere oder Papageien. Leguane bewegen sich sowohl auf der Erde als auch in den Bäumen. "Die verschiedenen Lebensweisen der Tiere stellen an uns besondere Anforderungen was die Fütterung angeht" berichtet Asbjørn. ”Die Futterschalen stehen überall in den Kuppeln oder hängen in Bäumen, alles danach ausgerichtet wo sich die Tiere für die es bestimmt ist aufhalten. Die Faultiere würden z. B. nicht zum fressen auf die Erde kommen, daher hängen wir ihre Futterschalen in den Großen Ficusbaum in dem sie leben. Merkwürdigerweise finden die meisten Tiere, das Futter das die anderen bekommen viel interessanter als ihr eigenes. Daher fliegt der Gelbbrustara oft rüber um etwas von dem Futter des Faultieres zu naschen, und die Springtamarine hüpfen zu den Aras um dort etwas Futter zu stibitzen”.